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J.L. Bourne

Tagebuch der Apokalypse 4

  • Autor:J.L. Bourne
  • Titel: Tagebuch der Apokalypse 4
  • Serie:
  • Genre:SF
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Heyne Verlag
  • Datum:10 April 2017
  • Preis:9,99 EUR

 
»Tagebuch der Apokalypse 4« von J.L. Bourne


Besprochen von:
 
Elohym78
Deine Wertung:
(4.5)

 
 
Endlich haben Kilroy, seine kleine Familie und deren Freunde ein ruhiges, sicheres Zuhause gefunden. Die letzten Überlebende der Apokalypse haben sich ein Heim eingerichtet, dass sich gegen die Untoten verteidigen lässt; sie haben Wasser, Strom, Nahrung und Geborgenheit. Doch dies ist kein Leben für den Exsoldaten. Kils erklärtes Ziel ist, etwas gegen die Zombies zufinden, damit seine Tochter nicht in einem Käfig schlafen und in der ständigen Angst vor wandelnden Leichen heimgesucht zu werden, aufwachsen muss. Auf seinem Streifzug empfängt er ein Signal von der Kampfgruppe Phoenix, die verkünden, ein Heilmittel gegen die Seuche gefunden zu haben. Kilroy macht sich auf nach Atlanta. Alleine. Ohne Schutz.

Das Cover zeigt eine Rolltreppe und im Vordergrund eine blutige Kappe. Alles ist in schwarz und einem aggressiven Rotton gehalten, der düster und Angsteinflößend wirkt. Das Bild passt hervorragend zu dem Buch und vermittelt Beklemmung und Panik. Es spiegelt perfekt den Inhalt des Buches wieder und gliedert sich in der Serie ein.

J.L. Bourne hat mit seiner Serie Tagebuch der Apokalypse ein wahres Meisterwerk geschaffen! Jeder Band hat seine Reize, ist von der Handlung her unterschiedlich und doch gleichen sie sich. Denn jeder Teil ist im Tagebuchstil aus der Sicht von Kilroy geschrieben. Anfangs dachte ich, dass mir dies auf Dauer langweilig werden könnte, da nur äußerst selten wörtliche Rede vorkommt und ein gewisser Teil vorhersehbar ist, aber komischerweise war dem überhaupt nicht so. Ganz im Gegenteil, habe ich das Buch an zwei Tagen regelrecht verschlungen. Die aufgebaute Spannung ist schier unerträglich und zerrte an meinen Nerven. Denn nicht nur gegen die Zombiehorden gilt es zu bestehen, sondern auch gegen Menschen, die ob der Gewalt nicht zum Guten, sondern zum Schlechten konvertieren. Da es rein aus der Sicht von Kilroy geschrieben ist, konnte ich mir die ganze Zeit sicher sein, dass mein Held überlebt, egal was geschieht, wie aussichtslos die Situation auch sein mag, trotzdem fieberte ich mit ihm und stand Ängste um ihn aus.
Stets hielt ich mir vor Augen, dass Kilroy ein Held ist. Er macht nichts, aber auch rein gar nichts nur für sich und zu seinem Wohl. Er ist bestrebt, anderen zu helfen und das Leben ein kleines Stückchen besser zu machen. Trotzdem wirkt er alles andere als märtyrerhaft, sondern einfach wie du und ich. Obwohl, ich würde nicht so aufopferungsvoll handeln, wie er es macht.
Dieser Teil ist geprägt von der Jagd nach einem Heilmittel gegen die Zombieseuche. Bisher rettete Kilroy stets andere Menschen und erweiterte die Gemeinschaft, jetzt ist die Rettung der restlichen Menschheit angesagt. Ein heroisches Ziel, aber wenn es einer kann, dann er! Normalerweise kann ich in einem Buch beobachten, wie ein Protagonist an seinen Aufgaben wächst, sich mit Situationen auseinandersetzt und an ihnen reift. Hier nicht. Kilroy ist bereits stark und unbeugsam, nichts kann ihn erschüttern und genau dies, braucht die Serie auch: Einen Helden von Kopf bis Fuß!

Mein Fazit

Eine süchtig machende Serie, die sehr lesenswert ist! Ich kann sie jedem empfehlen, auch wenn das Thema Zombie mittlerweile schon öfter in Büchern behandelt worden ist. Diese ist anders!
 
 
 


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