•  
    Leseliste
  •  
    Vogemerkt
  •  
    Rezension
  •  
    Gelesen
  •  
    Neu

Neal Stephenson

Snow Crash

  • Autor:Neal Stephenson
  • Titel: Snow Crash
  • Serie:
  • Genre:SF
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Goldmann Verlag
  • Datum:01 Juni 2002
  • Preis:6,00 EUR

 
»Snow Crash« von Neal Stephenson


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(3)

 
 
Hiro, Programmierer und Hacker und Y.T. , Surfbrettkuririn, leben in Los Angeles in einem Jahr fern in der Zukunft. Nichts ist mehr wie es heutzutage war, die Stadtviertel wurden in Bezirke aufgeteilt und man braucht Genehmigungen um diese zu betreten. Die Mafia ist ganz groß im Geschäft und ganz wichtig ist es, dass Pizzen überaus pünktlich ankommen.
Hiro lebt und arbeitet im „Metaversum“, einer riesigen Computerwelt, die er teilweise mit programmiert hat. Doch diese wird angegriffen, von Raven, einem Mann, der die Welt mit Hilfe von Snow Crash, einer Droge und gleichzeitig ein Computervirus, beherrschen will. Da5id, Hiros Freund, wird infiziert. Gelingt es Hiro, in zu retten? Und was kann Y.T. ihm helfen? Sie steckt selbst in Schwierigkeiten und wird gejagt. Und was hat der geheimnisvolle Priester mit der Sache zu tun?

Was das Zeug mit den Pizzen sollte erschloss sich mir nicht, außer dass sich Hiro und Y.T. so kennengelernt haben. Auch war mir die Sprache etwas zu „zukünftig“; so dass das Buch schwer zu lesen war. Aber das wurde wieder ausgeglichen durch die humorvollen Szenen. Allerdings war es stellenweise auch sehr schwer zu unterscheiden in welcher Welt ich mich gerade befinde. In der realen oder im Computer.

Dennoch hat mir das Buch ganz gut gefallen, es lebt von kuriosen Einfällen des Autors. Skateboards, die schneller rollen als der Schall, elektronische Wachhunde, Kämpfe in der realen Welt und im Cyberspace und ein echter Mord – das alles verwurstelt in eine Story, die sich vielfältig und in alle Richtungen ausbreitet. Außerdem sehr liebevolle Charaktere, die cool und hip sind und sich in der neuen Welt allen Gefahren rebellisch entgegenstellen.

Fazit: um das Buch voll genießen zu können sollte man schon ein hartgesottener Sci-Fi Leser sein und sich für Technik interessieren, sonst verliert man sich in den Weiten des Cyberspace und den teilweise langen Erklärungen.
Für mich war es schon ein bisschen zu heavy und mich hat lediglich die Geschichte zwischen Hiro, Juanita und Y.T. interessiert und ob Da5id wieder geheilt wird.
 
 
 


Mehr Rezensionen von harakiri